Was treibt uns an? Worauf wollen wir, wenn unser Leben sich dem Ende neigt, zurückblicken? Was würden wir tun, wenn niemand zusehen, uns bewerten würde? Was macht uns Freude? Was hat unsere Augen zum Leuchten gebracht, bevor wir in die Schule kamen? Sind wir, zumindest ab und an, zufrieden mit der Art, wie wir leben? Und falls nicht, was hindert uns, das zu ändern?
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Kopfsalat, Part 2: Männlichkeit
Ich gehöre zu den Menschen, in denen Gespräche, Diskussionen oder auch Konflikte länger nachhallen. Meist im positivem Sinn, da ich Verbindung zu anderen Menschen sehr genieße, insbesondere wenn der Kontakt von Resonanz, einem emotionalen Mitschwingen, geprägt ist. Ich mag Gespräche mit Tiefe. Hier dominieren Zustände der Verbundenheit, des Mitgefühls, der Liebe, des „sich gegenseitig verstehen“. Sehen und gesehen werden. Zugehörigkeit. Toleranz. Ich blühe innerlich auf.
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Eigentlich…
…wollte ich eine Fortsetzung zum meinem ersten Teil von „Kopfsalat“ schreiben. Eigentlich. Aber ich kann gerade nicht, denn die Welt brennt. Eigentlich wollte ich mal so viel. In einer Welt leben, die der Vernunft noch nicht vollends gute Nacht gesagt hat. Schlaf gut, das Licht bleibt jetzt aus. Dich braucht niemand mehr. An Deine Stelle tritt jetzt…keine Ahnung, der kollektive Wahnsinn? Die Kakophonie des Belanglosen? Ein neues Kapitel von „Brot und Spiele“? Ehrlich, ich checks nicht. Der Weltschmerz hat mich mal wieder…
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Kopfsalat, Part 1: to show up
Wer sind wir, wer bin ich? Was zeichnet mich aus? Was zeige ich davon und was nicht? Was halte ich zurück und warum? Was bringt mich dazu, Dinge preiszugeben, zu zeigen, zu mir und meinen Meinungen, Wünschen, Interessen und vor Allem: meinen Werten und Bedürfnissen zu stehen? In der Konsequenz damit auch für mich einzutreten und mich nicht hinter einer Fassade zu verstecken? Fragen, die wir uns meiner Meinung nach öfter stellen sollten, ergeben sich daraus doch Konsequenzen wie wir Gemeinschaft, Freundschaften, Beziehungen, berufliche Kontexte und vieles mehr leben. Für mich sind diese Fragen eng mit dem Begriff der Wertschätzung und dem Gefühl der Scham verbunden.
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Von Fahrrädern und Männlichkeit
Da sind wir nun. Blick nach hinten, sehnsüchtig nach dem, was mal war. Kollektive Wehmut. Unfähig, den Blick nach vorne zu richten, das Neue zu akzeptieren, die Zukunft und deren Möglichkeiten zu umarmen. Fehlender Wille zur Gestaltung von Veränderung, der Schmerz des Verlusts der Sicherheit in gewohnten Strukturen und Ritualen scheint zu groß. Das Rad der Zeit dreht sich weiter, vergangene und längst vergessene Geister kommen wieder. Sehenden Auges fahren wir in Richtung dem, was uns trennt und Leid erzeugt. Nennen es alternativlos, „Realpolitik“. Wagen nicht, über den Tellerrand zu blicken. Suhlen uns in Selbstgefälligkeit und dem Leiden, das wir uns nicht eingestehen wollen…
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Worauf warten wir eigentlich?
Ratlosigkeit. Die Auszählung ist gelaufen, die meisten Wahllokale sind mit der Auszählung der Stimmen fertig. Jetzt ist Zeit, den Tag zu reflektieren. Die ersten Ergebnisse trudeln über die Seiten des Kreises Düren und der Gemeinde Hürtgenwald ein. Die AfD eilt zu neuen Höchstständen, selbst bei Kommunalwahlen in NRW. Ich bin mehr als ratlos, mittlerweile macht sich eine diffuse Angst breit. Wohin führt das? Was mache ich, machen wir jetzt? Rückzug? Achselzucken? Pessimismus? Keine Option, da zu passiv. Denn unter der Verunsicherung lebt ein anderes Gefühl, das aktiviert: Wut. Und die will gerichtet und kultiviert werden (dazu später mehr)…
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Empathie
Die Grundlage für unser Zusammenleben. Kooperation, das eigentliche Erfolgsrezept unserer Spezies, wäre ohne diese Fähigkeit nicht denkbar. Familien, Freundschaften, romantische Beziehungen, diverse Arten prosozialen Verhaltens? Gäbe es nicht. Wir hätten uns ohne Empathie nie zu Gemeinschaften zusammengeschlossen, Aufgaben geteilt, Systeme geschaffen, die jedem Menschen gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe garantieren. Und dennoch war und ist dieses System nicht perfekt, kann es im Kontext einer Gesellschaft, die Leistung und Wettbewerb in den Vordergrund stellt, nicht sein. Empathie scheint in diesem Narrativ das süße kleine Geschwisterkind zu sein, das zwar schützenswert ist, letztlich aber im Streit mit den großen Brüdern meist den Kürzeren zieht. Erkennen wir den Wert dieses Kindes, dieser Fähigkeit nicht, unterdrücken wir es gar, wird das für uns und die Welt, in der wir leben, schwerwiegende Folgen haben.
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Beyond – Bericht einer Radreise
Nun war es Ende Februar so weit, montags wollte ich los, Spanien war das Ziel. Der Wetterbericht verhieß für die Tage allerdings nichts Gutes, Nervosität und Zweifel nahmen zu. Passt die Ausrüstung? Habe ich an alles gedacht? Bin ich fit genug? Bei dem Wetter? Warum machst Du das eigentlich? „Du spinnst doch“ hörte ich meinen inneren Kritiker sagen. Gestartet bin ich dann am Mittwoch, als sich etwas weniger Regen andeutete.
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Heizkostenvergleich Gasheizung vs. Klimaanlage
Heizen mit Klimaanlagen? Machen wir in unserem Einfamilienhaus seit nun genau einem Jahr, und es funktioniert. Ein persönlicher Erfahrungsbericht. Subjektiv, aber radikal ehrlich.
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Viele Fragen…
…und nur vereinzelt Antworten. Zukunft. Erzählungen. Ideologien. Deutungshoheit. Wohin soll das führen? Eine Frage, die ich mir in der letzten Zeit oft stelle. Begleitet manchmal von Wut, Angst, Verzweiflung. Aber auch Zuversicht und Hoffnung. Schuld.
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