Empathie

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Die Grundlage für unser Zusammenleben. Kooperation, das eigentliche Erfolgsrezept unserer Spezies, wäre ohne diese Fähigkeit nicht denkbar. Familien, Freundschaften, romantische Beziehungen, diverse Arten prosozialen Verhaltens? Gäbe es nicht. Wir hätten uns ohne Empathie nie zu Gemeinschaften zusammengeschlossen, Aufgaben geteilt, Systeme geschaffen, die jedem Menschen gleiche Möglichkeiten zur Teilhabe garantieren. Und dennoch war und ist dieses System nicht perfekt, kann es im Kontext einer Gesellschaft, die Leistung und Wettbewerb in den Vordergrund stellt, nicht sein. Empathie scheint in diesem Narrativ das süße kleine Geschwisterkind zu sein, das zwar schützenswert ist, letztlich aber im Streit mit den großen Brüdern meist den Kürzeren zieht. Erkennen wir den Wert dieses Kindes, dieser Fähigkeit nicht, unterdrücken wir es gar, wird das für uns und die Welt, in der wir leben, schwerwiegende Folgen haben.

Aber warum? Gibt es überhaupt ein Problem? Ich denke ja. Und ich möchte hier versuchen darzulegen, warum ich das denke.

Zunächst aber eine gängige Defintion von Empathie, auf die ich mich im Nachfolgenden beziehen werde.

Laut Altmann (2001) ist Empathie das

„affektive Nachempfinden der vermuteten Emotion eines anderen Lebewesens auf Basis des kognitiven Verstehens dieser Emotion und bei Aufrechterhaltung der Selbst-Andere-Differenzierung. Affektives Nachempfinden beschreibt das innere Erleben von Emotionen, die aktuell nur deswegen aktiv sind, weil das Gegenüber diese (vermuteten) Emotionen aktuell erlebt. Kognitives Verstehen beschreibt das Erkennen von und die Einsicht in die (vermuteten) Ursachen der Emotionen des Gegenübers. Selbst-Andere-Differenzierung besteht, wenn die Empathie auslösende Emotion des Gegenübers bewusst als diesem Anderen zugehörig und nicht als genuin eigene Emotion erlebt wird. Empathie wird zumeist als Fähigkeit oder Disposition konzeptualisiert. Der Fähigkeitsaspekt beschreibt, inwieweit eine Person potenziell im Vergleich zu anderen in der Lage ist, Empathie zu erleben, wenn sie dazu aktuell motiviert ist. Der Aspekt der Disposition beschreibt die typische Verhaltenstendenz einer Person im Vergleich zu anderen, im Alltag Empathie zu erleben. Das konkrete Ausmaß an Empathie ist neben der individuellen Fähigkeit und Disposition auch von situativen Faktoren wie der eigenen emotionalen Stabilität, der Zuneigung zum Gegenüber oder der wahrgenommenen Ähnlichkeit mit dem Gegenüber abhängig.“

Ekman (2007) unterscheidet zwischen kognitivem Erkennen, was mein Gegenüber fühlt und emotionalem Nachempfinden. Erst das Nachempfinden löse in uns die Motivation aus, dem Gegenüber zu helfen.

Empathie befähigt uns, auf die Bedürfnisse Anderer adäquat, also angemessen zu reagieren. Beispiel: Ein Baby schreit. Mutter und Vater erkennen im Normalfall, ob es Hunger hat, müde ist, eine volle Windel hat oder Nähe braucht.  Sie nehmen Nuancen im Verhalten des Kindes wahr, verstehen das Bedürfnis und sind motiviert, das Kind entsprechend zu versorgen. Also füttern, zu Bett bringen, wickeln oder trösten. Manchen Menschen gelingt dieses Erkennen besser, anderen weniger gut. Grundlage für diese Unterschiede ist die Disposition, die Tendenz des Menschen, ein gewisses Verhalten zu zeigen bzw. überhaupt zeigen zu können. Aber in der obigen Definition wird Empathie auch als Fähigkeit beschrieben, und die ist erlernbar. Empathie können wir also durch Übung stärken, oder durch Nichtgebrauch verkümmern lassen.

Wir können uns in gewissem Maße entscheiden, ob wir empathisch sein wollen. Inwieweit wir die Bedürfnisse des Gegenübers erkennen sollten, wir es für angemessen halten. Ob es uns gerade passt. Unterschiede in dem Maße, wie empathisch wir sein können, können auch von unserer aktuellen Stimmung oder Belastung abhängig sein. Fühlen wir und gestresst, überfordert, müde, deprimiert oder ausgelaugt haben wir manchmal nicht die Kapazitäten, emphatisch zu sein. Im Gegenzug kann emotionale Stabilität, Zufriedenheit, etc. empathisches Verhalten erleichtern.

Zudem hilft uns die wahrgenommene Ähnlichkeit mit dem Gegenüber, mitfühlend zu sein. Nehmen wir Menschen als wenig ähnlich wahr, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass wir emphatisch sind. Daniel Batson (Batson, 2016) beschrieb diesen Zusammenhang in der Empathie-Altruismus-Hypothese, worin auch ein positiver Zusammenhang von Empathie mit prosozialem Verhalten postuliert wird. Diese Zusammenhänge konnten empirisch belegt werden.

Klingt toll, hat aber einen großen Haken: Wir neigen dazu Empathie vor Allem Mitgliedern der Eigengruppe (die wir als ähnlich wahrnehmen) zuteilwerden zu lassen. Wir helfen zuerst den Menschen im gleichen Ort, Verein, derselben politischen Überzeugung, gleicher Hautfarbe, etc. Diese Liste ließe sich beliebig erweitern, so beliebig wie die Unterscheidungen zwischen Eigen- und Fremdgruppe in unserer Umgebung, Familie, Gesellschaft, politischen Systemen eben sind. Die Auswirkungen dieser oft beliebigen Unterteilung zwischen Eigen- und Fremdgruppe ist in der Psychologie schon lange bekannt. Henri Tajfel (Tajfel, 1996) zeigte, wie Menschen soziale Kategorisierungen vornehmen. Hierzu genügen schon kleinste Unterscheidungsmerkmale zwischen Gruppen, beispielsweise Fahnen unterschiedlicher Farbe (sog. Minimalgruppen-Paradigma). Selbst diese einfache Kategorisierung erleichtert prosoziales Verhalten gegenüber der Eigen- und antisoziales Verhalten gegenüber der Fremdgruppe.

Vielleicht ahnt man schon, worauf ich hinauswill: Die Funktionsweise von Empathie in Zusammenhang mit Gruppen kann und wird von verschiedenen Akteuren im politischen und gesellschaftlichen Kontext aktiv (miss)braucht. Man denke an Aussagen im öffentlichen Diskurs gegenüber Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Leistungsfähigkeit, psychischen Erkrankungen, Männer/Frauen, Jung/Alt, „Leistungsträger“ und Erwerbslose, etc.

Ziel ist es meist, Menschen voneinander abzugrenzen durch ein Unterscheidungsmerkmal, welches den eigenen Zielen und der eigenen Ideologie dienlich ist. So schafft man eine exklusive Eigengruppe, deren Bedürfnisse wichtiger sein sollen als die der anderen (Fremdgruppe). Schneidet man Menschen von der Empathie anderer ab, so scheint es auch legitim zu sein, diese abzuwerten, weniger Hilfe zukommen zu lassen und analog Mitglieder der Eigengruppe aufzuwerten. Legitimation von Besser-/Schlechterstellungaufgrund einer willkürlichen Unterscheidung. Kommt Euch bekannt vor? Mal wird es uns bewusst, oft läuft dieser Mechanismus sehr subtil ab, was es so perfide macht. Den Betroffenen der Fremdgruppe ist es allerdings stets bewusst. Man denke nur an (Alltags)Rassismus, Ausgrenzung, Stigmatisierung.

Ich habe die Befürchtung, dass die bewusste Trennung der Menschen von der Empathie mittlerweile System hat. Wenn ein CEO eines kriselnden Autobauers Empathie als „selbstmörderisch“ bezeichnet, mag das noch leichtfertig abgetan werden. Die Verbreitung über soziale Medien, der Missbrauch des Begriffs am rechten politischen Rand, das Aufgreifen derartiger Meinungen in der Bevölkerung. All das kann ernste Folgen haben. Nicht ein „zu viel“ an Empathie ist das Problem. Im Gegenteil. Wir können sogar besser unsere eigenen Bedürfnisse befriedigen, wenn wir die Bedürfnisse des Gegenübers erkennen und ernst nehmen. Ein Geben und Nehmen, wir sind soziale Wesen, voneinander abhängig, interdependent.

Es beginnt mit Mitgefühl für uns selbst, ohne welches wir nicht in der Lage sind, empathisch mit dem Gegenüber zu sein. Ich kann nicht geben, ohne für mich selbst zu sorgen, ohne Zugang zu meinen eigenen Gefühlen. Ich kann nicht mitfühlen, wen ich in Stress, Sorgen und Nöten gefangen bin. Dabei können mir Andere helfen, indem sie mit mir mitfühlen, mich unterstützen und umgekehrt. Letztlich helfen wir uns so gegenseitig, sorgen dafür, dass auch unsere psychologischen Grundbedürfnisse adäquat befriedigt werden (je nach Autor: Bindung, Autonomie und Kontrolle, Selbstwert, Lustgewinn/Unlustvermeidung).

Ein paar Sätze zu Geschlechtsstereotypen: Empathie ist keine Sache von Mann oder Frau. Beide Geschlechter sind fähig, sehr empathisch zu sein. Wahrgenommene Unterschiede entstehen durch Rollenbilder in den Gesellschaften und beeinflussen uns alle, oft unbewusst. So werden Frauen eher als fürsorglich und empathisch gelesen, Männer sollen selbstbewusst und durchsetzungsstark sein. Ein Beispiel zur Wirkung von Stereotypen? Kennst Du den Film „Findet Nemo?“ Der Clownfisch Marlon, Nemos Vater, soll in einer Szene einen Witz erzählen. Er sei ja schließlich ein Clownfisch und die müssen lustig sein… Nicht nur ist Marlon vollkommen untalentiert im Erzählen von Witzen, er fühlt sich in dieser Situation sichtlich unwohl. In der Psychologie nennt man dieses Phänomen „stereotype threat“, stereotypische Bedrohung: Im Film geht es um das Stereotyp des lustigen Clownfisches. Allerdings greift das Konstrukt auch bei den Bildern, die wir zu Geschlechtern in unseren Köpfen mit uns tragen. Es kann das Gefühl entstehen, dass man sich selbst verstecken muss, Eigenschaften nicht zeigen darf, die eher dem anderen Geschlecht zugeschrieben werden und als (un)männlich oder -weiblich gelten. Oder sich dafür schämt oder selbst abwertet, gewisse Eigenschaften des eigenen Geschlechts nicht zu haben bzw. nicht zeigen zu können oder wollen. Im aktuellen Kontext: Man denke an eine Frau, die sich selbst als nicht empathisch wahrnimmt, aber das Gefühl hat, es sein zu müssen und so tun zu müssen als ob. Oder ein Mann, der sich selbst als empathisch wahrnimmt und ohne „Ellbogenmentalität“ sein Leben führen möchte, aber der Ansicht ist, diese Seite nicht ausleben zu dürfen, ohne dem negativen Urteil anderer ausgesetzt zu sein.  Auch hier hilft Empathie, die Sichtweise des anderen zu verstehen, nachvollziehen zu können. Und Stereotype, oft gepaart mit abwertenden Vorurteilen, abzubauen bzw. zu entkräften.

Und wie lässt sich Empathie fördern, ausbauen? Zunächst lassen sich Gruppengrenzen neu definieren, die Gruppe sollte inklusiver, sprich „größer“ werden. Anstatt von Deutschen, Franzosen, Asiaten, Afrikanern, etc. könnte ich schlicht von „Menschen“ reden. Keine Eigen- und Fremdgruppe mehr, Empathie wird erleichtert. Gleiches geht auch im kleineren Rahmen z.B. in Schulen und Klassengemeinschaften. Spreche ich von „wir sind eine Klasse“ und nicht von Grüppchen A, B und C, betone Gemeinsamkeiten, beuge ich nicht nur Ausgrenzung und Mobbing konsequent vor.

Wie noch? Lena und ich waren vor einigen Wochen in Aachen bei einem Vortrag von Katrin Glatz Brubakk, einer Psychotherapeutin, die lange Jahre im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos Kinder und Familien im Umgang mit den Folgen von Traumata unterstützt hat. Kürzlich war sie in Gaza und hat von den schrecklichen Bedingungen gesprochen, unter denen insbesondere Mütter, Kinder und Säuglinge zu leiden haben. Sie hat immer wieder versucht, die Perspektive auf die Umstände einzelner Kinder, Helfer und Eltern zu lenken. „Stellen Sie sich vor, sie müssten…“. Der Perspektivwechsel hat bei den Zuhörern gewirkt. Lässt man sich darauf ein, fühlt man in gewissem Maße mit (natürlich in Abhängigkeit von der individuellen Disposition). Fühlt die Verzweiflung, den Schmerz, das Leid. Aber auch Hoffnung und Freude, wenn sie mit Bildern, die trotz der entsetzlichen Umstände die Würde der Betroffenen wahren, zeigte, wie Kinder wieder anfangen zu lachen, Freude entwickeln, beginnen zu spielen.

Um den Blickwinkel noch etwas zu erweitern: Was hindert uns daran, die Perspektive zu wechseln, uns vorzustellen, wie sich das eigene zukünftige Ich oder das der Kinder einmal fühlen wird? Eine Sicht über die Zeit hinweg? Haben wir Empathie mit zukünftigen Generationen? Wie wird es den Kindern einmal gehen, im Angesicht von düsteren Zukunftsaussichten mit Konflikten, Kriegen, Klimawandel, zunehmend autoritären Denkmustern in den Gesellschaften? Einer aktuellen Studie im Lancet aus diesem Mai (Baird et al., 2025) zufolge, leidet gerade die junge Generation an den Folgen unserer Lebensweise und düsterer Zukunftsaussichten, die Folgen werden für die kommenden Jahre dramatisch sein. Gerade psychische Erkrankungen nehmen massiv zu. Stellen wir uns das einmal vor, was macht das mit uns? Nun kommt es uns vielleicht hart vor, wie wir manchmal mit jungen Menschen ins Gericht gehen: Sie seien faul, wenig belastbar, unflexibel, nicht leistungsorientiert. Würden Respekt und Anerkennung vom ersten Tag an im Job erwarten, den müsse man sich doch erst verdienen. Oder kennen unsere Kinder ihren eigenen Wert etwa besser als wir selbst? Und wünschen sich, als Mensch mit Bedürfnissen gesehen zu werden, nicht als Mittel zum Zweck für eine Gesellschaft, die den zukünftigen Möglichkeitsraum nachfolgender Generationen ohne Not immer mehr verkleinert? Der Neurobiologe Gerald Hüther sagte vor einigen Jahren in einem Interview etwas launisch:

„Wenn aus allen unseren Schulen tolle junge Leute rauskämen, die richtig gebildet wären und wüssten, was sie wollten, müssten wir unser Wirtschaftssystem zumachen, weil die brauchen den ganzen Schrott nicht. Das heißt wir brauchen möglichst schlechte Schulen, damit wir genügend Kunden für den Müll haben, den wir hier ihnen andrehen wollen. Das geht bis in die Politik (…)“

Ich denke, es ist so: Wir erziehen unsere Kinder meist in dem Sinne, dass ihre Bedürfnisse zählen, wichtig sind und eine Berechtigung haben. Wir sind ihnen gegenüber empathisch, zumindest so lange, wie sie noch nicht selbstständig in die Welt hinausgehen. Im Verlauf ihres Erwachsenwerdens werden sie allerdings mit unserer Lebensweise konfrontiert, die implizit das Gegenteil predigt: Leistung, bedingte Wertschätzung, Empathie als Hindernis, Unterordnung der eigenen Bedürfnisse unter die Wünsche anderer. Eingliederung in ein System, das Gehorsam gegenüber Führung, Autoritäten fordert. Und im Ergebnis dazu beiträgt, dass wir Verantwortung für unser Handeln abgeben (Milgram, 1974).

Wollen wir das? Vielleicht verspüren manche nun ein Unwohlsein. Dass das eigene Handeln nicht mit den eigenen moralischen Werten übereinstimmt. Wir erleben (hoffentlich) Dissonanz (Festinger, 1978). Es würde daraus im Idealfall eine Motivation entspringen, am status quo etwas zu ändern, das eigene Verhalten an reale Gegebenheiten und Notwendigkeiten im Sinne zukünftiger Generationen anzupassen. Leider kennt Dissonanz auch ein anderes, häufiger verwendetes Reduktionsmuster, das der Verdrängung. So erleben wir aktuell immer wieder, dass unangenehme Themen aus dem öffentlichen Diskurs ausgeblendet werden. Wir betäuben uns, z.B. mit (Über)-konsum. Wir fühlen uns dann zwar (kurzfristig) besser, langfristig ist diese Strategie allerdings für uns und andere hochgradig dysfunktional. Lasse ich die unangenehmen Gefühle allerdings zu, stelle ich mich ehrlich dem Perspektivwechsel, kann ich nur gewinnen. Es werden kognitive Kapazitäten frei, die ich bisher oftmals für ein Leben in einer Normalitätssimulation (Urner, 2024) genutzt habe, nur um mich zu beruhigen. Ich werde empathischer mit mir selbst, baue Schutzmechanismen, die viel Energie verbrauchen, ab.

Hier möchte ich nun enden. Das Thema ist für mich so bedeutungsvoll, vielschichtig, komplex und von zentraler Wichtigkeit, dass ich unmöglich alles aufschreiben kann, was mir dazu durch den Kopf geht. Wer würde das auch lesen wollen? 😉

Versteht diesen Text als eine mehr oder weniger lose und unvollständige Gedankensammlung im Sinne eines „Digital Gardening“. Vielleicht fühlt sich jemand davon angesprochen…es würde mich freuen.

Eine kleine und einfache Faustregel für eine erste Bewertung politischer und gesellschaftlicher Sichtweisen, die sich zumindest für mich bewährt hat: Versuchen Akteure Gruppengrenzen exklusiver zu gestalten oder neue kleinere Gruppen zu definieren, so dass weniger Menschen zur Eigengruppe gehören, stimmt etwas nicht. Sei vorsichtig. Widerspreche. Denn das Ziel ist meist, Empathie zu unterbinden, da sie den Zielen des Akteurs zuwiderläuft. Wo Mitgefühl als Makel, als Hindernis gesehen wird, da will ich nicht sein.

In diesem Sinne.

Literatur:

Altmann, T. (2021). Empathie im Dorsch Lexikon der Psychologie. https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/empathie

Baird, S., Choonara, S., Azzopardi, P. S., Banati, P., Bessant, J., Biermann, O., Capon, A., Claeson, M., Collins, P. Y., De Wet-Billings, N., Dogra, S., Dong, Y., Francis, K. L., Gebrekristos, L. T., Groves, A. K., Hay, S. I., Imbago-Jácome, D., Jenkins, A. P., Kabiru, C. W., … Viner, R. M. (2025). A call to action: The second Lancet Commission on adolescent health and wellbeing. The Lancet. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(25)00503-3

Batson, C. D. (2016). Empathy and Altruism. In The Oxford Handbook of Hypo-egoic Phenomena. Oxford University Press. https://doi.org/10.1093/oxfordhb/9780199328079.013.11

Ekman, Paul. (2007). Gefühle lesen: Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren (1. Aufl., [Nachdr.]). Elsevier, Spektrum Akad. Verl.

Festinger, Leon. (1978). Theorie der kognitiven Dissonanz. Huber. {https://digitale-objekte.hbz-nrw.de/storage/2009/10/25/file_10/3269305.pdf}

Milgram, Stanley. (1974). Das Milgram-Experiment: Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität (1.-8. Tsd.). Rowohlt. {https://digitale-objekte.hbz-nrw.de/storage2/2021/08/07/file_1/9055436.pdf}

Tajfel, Henri. (1996). The Minimal Group Studies. https://doi.org/10.1007/978-1-349-24483-6_11

Urner, Maren and Verlag, Droemer. (2024). Radikal emotional: Wie Gefühle Politik machen. {http://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=c891d990fa1348bdbc19634671339e0a&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm; http://bvbr.bib-bvb.de:8991/F?func=service&doc_library=BVB01&local_base=BVB01&doc_number=035013936&sequence=000001&line_number=0001&func_code=DB_RECORDS&service_type=MEDIA}